Hundepsychologin-Hundetrainer-Teamwork | Konzept vom Lernen
Motivation beinhaltet gewaltfreies und erfolgreiches Training. Hunde lernen dadurch, welche seiner Handlungen Erfolg versprechend sind und führen diese wiederholt aus. Hunde kooperieren nicht aus Dankbarkeit. Sie lernen vorwiegend nach dem Prinzip der operanten Konditionierung. Also: Wenn ich etwas davon habe, mach ich es wieder, sonst lass ich es bleiben Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass Hunde über Motivationsselektionen gelernt haben, freiwillige gute Leistungen zu zeigen. Natürlich gibt es nach der Generalisierung eine Art von Belohnungshierarchie. Das bedeutet das man für ein Sitz machen, nicht gleich ein Leckerli mehr gibt sondern ein Markerwort - verbales Lob (hast du toll gemacht)- das verknüpft wurde ohne Leckerli. Pfeift man den Hund aus einem Spiel mit anderen Spiel Hunden oder von einer Fährte zurück, bekommt er „für sein Arbeiten“ natürlich ein Stück Pansen.
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Konzept vom Lernen

Konzept = Motivation im Hundetraining

Motivation beinhaltet gewaltfreies und erfolgreiches Training.
Hunde lernen dadurch, welche seiner Handlungen Erfolg versprechend sind und führen diese wiederholt aus. Hunde kooperieren nicht aus Dankbarkeit. Sie lernen vorwiegend nach dem Prinzip der operanten Konditionierung. Also, wenn ich etwas davon habe, mach ich es wieder, sonst lass ich es bleiben.

Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass Hunde über Motivationsselektionen gelernt haben, freiwillige gute Leistungen zu zeigen. Nach der Festigung eines Verhaltens oder Handlungskette, beginnt die Aufrechterhaltung und somit die individuelle Belohnung. Das bedeutet, dass man für ein „Sitz“ nicht gleich mehr sofort ein Leckerli gibt sondern ein verbales Lob sagt (sehr gut). Nach dem 3. oder 4. Mal „Sitz“ machen, wird wieder belohnt.
Pfeift man aber seinen Hund aus einem Objektspiel ab oder einem Gruppenspiel mit anderen Hunden, bekommt er „für sein Arbeiten“ natürlich ein besonderes Leckerli.

Warum? Der Mensch bringt sich in die Bedürfniserfüllung von seinem Hund ein. Je besser Sie die Bedürfnisse Ihres Hundes kennen und erfüllen, desto einfacher die Teamarbeit, was die Erziehung – Grundgehorsam – beinhaltet.

Was versteht man unter Verstärker?

Primär und sekundär.
Primäre Verstärker sind all jene Verstärker welche die Grundbedürfnisse wie, z.B. Geborgenheit, Zuwendung oder Hunger und Durst stillen. Leckerli sind bei Hunden primäre Verstärker. Sekundäre Verstärker werden auch konditionierte Verstärker genannt. Sie wurden vorher konditioniert und kündigen einen primären Verstärker an. Dies ist wichtig bei der Arbeit mit dem Markerwort oder Klicker.

 

Positive und negative – Verstärker.
Positive Verstärkung bedeutet, dass auf ein Verhalten unmittelbar eine angenehme Konsequenz folgt. Diese führt zu einer Verstärkung des unmittelbar davor gezeigten Verhaltens, welches fortan häufiger gezeigt wird. Ich erwähne, dass „positiv“ hier im Sinne von „hinzufügen“ gemeint ist.
Negativer Verstärkung bedeutet, dass etwas Unangenehmes entfernt wird, weswegen eine Verhaltensweise häufiger gezeigt wird.

 

Positive und negative Bestrafung.
Bei der negativen Bestrafung wird etwas Angenehmes entzogen, weswegen ein Verhalten weniger wahrscheinlich auftritt.
Positive Strafe bedeutet einen unangenehmen/aversiven Reiz hinzuzufügen, um die ein unerwünschtes Verhaltens zu blockieren.

Was ist positive Strafe?

Positive Strafe ist nicht im Sinne von guter oder sinnvoller Strafe zu verstehen, sondern im aktiven hinzufügen unangenehmer Konsequenzen für den Hund. JAMES O´HEARE, Verhaltensbiologe, legt unter anderem folgende Kriterien für positive Strafen fest:
Die Strafe muss so intensiv sein, dass der Hund erschrickt und sein Verhalten dadurch unterbricht.
Die Strafe muss ausnahmslos immer erfolgen, wenn das fragliche Verhalten auftritt. Die Strafe muss immer unmittelbar auf das unerwünschte Verhalten folgen. Der Hund muss weiterhin eine Verhaltensalternative gelernt haben,um eine erwünschte Ersatzhandlung zeigen zu können.